Das Österreichische Gartenbaumuseum
in der Orangerie Kagran



Österreichisches Gartenbaumuseum
Siebeckstraße 14
1220 Wien

 

Durch den Umzug der Berufsschule für Gartenbau und Floristik in das neue Schulgebäude im Jahr 2002, ergab sich die Möglichkeit die alte Berufsschule - 1912 als Orangerie errichtet - museal zu nutzen.
Das seit 1977 in Oberlaa untergebrachte Gartenbaumuseum wurde daraufhin hierher übersiedelt und 2003 in diesem einzigartigen Jugendstilgebäude wiedereröffnet.






Eine Auswahl der zirka 30.000 Exponate, welche von Fotos und Plänen, über Werkzeuge, Garten- und Gärtnereieinrichtungen, bis hin zu Fahrzeugen reicht, kann nun auf rund 500m² in der Orangerie Kagran gezeigt werden.

Das Österreichische Gartenbaumuseum beherbergt seit 1977 die größte Sammlung an Exponaten aus der Geschichte des Österreichischen Gartenbaues und Kleingartenwesens.
Diese umfassende Sammlung wurde im Jahr 2001 durch die Sammlung Sädtler (Österreichisches Blumenbindemuseum) erweitert.

In Depots in Eßling und im Schulgarten Kagran können die wertvollen Exponate, von denen ein Teil in der Dauerausstellung in der Orangerie gezeigt wird, ordnungsgemäß gelagert und aufbewahrt werden.

Zur Unterstützung der Tätigkeiten des Gartenbaumuseums wurde der Verein der Freunde des Österreichischen Gartenbaumuseums gegründet. In diesem sind Fachleute in mehreren Fachgruppen tätig, die sich mit der Entwicklung der Gartenkunst über alle Sparten des Gartenbaues bis hin zur Gartentechnik und der Bibliothek beschäftigen. Die Aufarbeitung der Themen und die Gestaltung von Ausstellungen zählen dabei zu den Schwerpunkten.

Das Museumsgebäude liegt eingebettet in den Schulgarten der Berufsschule für Gartenbau und Floristik.
Im Schulgarten, der vom Wiener Stadtgartenamt verwaltet wird, wurden bereits einige  ”Freilandobjekte”, wie ein Pavillon von der Weltausstellung 1873, das „Rothschildglashaus“, eine Kleingartenhütte (ca. 1918) eine Feldbahn und einige andere aufgestellt und auf diese Weise präsentiert.

Der Berufsschule für Gartenbau und Floristik steht im neuen Gartenbaumuseum ein ”historisches Spiegelbild” gegenüber.
Ein Museum mit nationaler Bedeutung und eine große Bereicherung für das Gartenbauzentrum Kagran ist entstanden.

Die räumliche Nähe zum Museum ermöglicht es gerade den Schüler/innen dieser Berufsschule problemlos zusätzliche Informationen über die Geschichte ihres Berufsstandes einzuholen oder auch die Räumlichkeiten für den Unterricht zu nutzen.

Der Besuch des Museums sollte mit einer Führung durch den Schulgarten verknüpft werden.
Auf diese Weise kann sich jeder  Besucher einerseits ein Bild von der Geschichte des Gartenbaus und der Floristik machen, wird aber andererseits auch mit der Pflanzenproduktion und –präsentation der heutigen Zeit konfrontiert.

          Sitemap            Impressum
Webdesign by SysIT